Baguettes, so wie sie sein müssen !

Das Rezept kommt aus Frankreich
Eine wahre Köstlichkeit

Echte Baguettes sind knackig !

 

Eine Baguette ist in Deutschland und Österreich lediglich ein verlängertes Brötchen ( Semmel ).
In der Regel ist sie weich und pappig, sowie, gelinde ausgedrückt, geschmacksneutral.
Echte französische Baguettes müssen eine gute Kruste haben.
Die Krume soll großporig sein und die Baguette muß sich gut brechen lassen.
Diese Anforderungen erfüllt man nicht mit Backmischungen, Gärunterbrechern,
Tiefkühlware und dem Anheften der papierenen französischen Nationalflagge.
Wer eine richtige französische Baguette genießen will, sollte deutsche und österreichische
Bäcker ignorieren, nach Frankreich fahren oder die Baguettes selbst backen.
Eine gute Baguette braucht kein Riesenarsenal an Zutaten. Sie braucht lediglich etwas Zeit.
Der Teig benötigt eine lange Ruhephase, damit sich der Geschmack der Zutaten entwickeln kann.
Es gelten die Prinzipien der „Slow Bakery“

Probieren sie es einfach selbst:

Nur 4 Zutaten für 6 leckere Baguettes

Keine Backmittel, keine Chemie.

1 kg Weizenmehl 550
8 g  frische Hefe
0,7 l Wasser
8 g Salz

Auf gehts:

 

Kneten sie in einer großen Schüssel einen Teig aus dem Weizenmehl und ca. 550ml des Wassers
Lassen sie dann den Teig ca.30 min. quellen.
( Kleberbildung im Weizenmehl, der Teig lässt sich einfach besser verarbeiten. )
In der Zwischenzeit lösen sie die Hefe im Rest des Wassers auf.
Das Hefewasser nach und nach unter dem Teig mischen.
Mit einer Maschine gestaltet sich dieses natürlich einfacher, aber auch mit der Hand funkioniert es sehr gut.
Der Teig sollte glatt und elastisch sein. Geben sie dem Teig wieder 30 min. Zeit, sich zu entspannen.
Nach diesen 30 min. den Teig mehrmals falten und dehnen.
Nochmals 30 min. Teigruhe.

Nach diesen 30 min. wieder falten und dehnen, dann den Teig bei 4-6°C in den Kühlschrank geben.
Die Schüssel sollte eine ausreichende Größe haben, da sich der Teig verdreifacht.
Unser Tipp, vielleicht etwas unkonventionell, aber praktisch:
Nutzen sie einfach den großen Gemüsebehälter, der sich wahrscheinlich in jedem Kühlschrank befindet.
Waschen sie ihn gut aus, streichen ihn mit etwas Öl ein und fertig ist der passende Behälter.
Der Teig benötigt 10 – 12 Stunden Zeit, um sich zu entwickeln.
Er sollte diese Zeit im Kühlschrank verbringen.
Noch ein Tipp: bereiten Sie den Teig am besten abends zu.
So haben sie morgens Ihren fertigen Baguetteteig und können die restlichen Schritte erledigen.

Weiter geht gehts:

 

Zuerst den Ofen auf 205°C vorheizen. Ober.- / Unterhitze keine Umluft.
Mit in den Backofen kommt eine kleine Backform um Wasserdampf zu erzeugen.
Den Teig aus der Schüssel / Wanne auf eine bemehlte Arbeitsflächen kippen.
Teilen Sie den Teig in sechs gleichgroße Stücke und lassen Sie diese ca. 20 min. entspannen.
Nach diesen 20 min die Teigstücke zu etwa 40 cm langen Baguettebroten formen.
Mit der Naht nach oben zwischen bemehlte Küchenhandtücher oder Bäckerleinen geben.
Die Teiglinge 50-60 min. in einer warmen Umgebung garen lassen.
Bereiten sie in der Zwischenzeit zwei Backbleche vor. Leicht einfetten reicht meistens aus.
Kippen Sie jeweils 3 Stück der Teiglinge auf die Backbleche. Die Nähte sollten unten sein.
Nehmen sie eine scharfe Rasierklinge und schneiden sie die Teiglinge diagonal / längs 3-4 mal ca 1 cm tief ein.

Backen:

 

Die Backbleche mit den Teiglingen in den Ofen schieben.
Eine Tasse mit Wasser in die vorgeheizte Backform schütten ( Dampferzeugung )
Nach 10 min. kurz die Ofenklappe öffnen und den Dampf abziehen lassen.
Die Baguettes weitere 10 min backen bis sie goldgelb sind.
Wer mag, lässt sie etwas dunkler werden.
Die Baguettes kurz abkühlen lassen und gleich essen.

 

Guten Appetit !

 

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