Der erste deutsche Hippie

War der Begründer des Kokovorismus.

Der erste deutsche Hippie hörte auf den Namen „August Karl Engelhardt“ und nahm von 1875 – 1919 aktiv am Leben teil.
Wie alle Hippies hatte August Schwierigkeiten mit unbegründbaren, aber trotzdem geltenden Konventionen in der Gesellschaft, in die er unschuldig hinein geboren wurde.
„Der gewöhnliche Durchschnittsmensch verdammt alles, was über seinen Horizont geht.“
(August Bethmann-Alsleben 18.10.1898)

Vom seriösen Apothekerhelfer zum Öko-Spinner.

Nachdem der zukünftig erste deutsche Hippie seine Lehre zum Apothekenhelfer abgeschlossen hatte, bekam er rasch Kontakt zur damals einschlägigen, und wie noch heute üblich, abschlägig behandelten, alternativen Szene, der sog. Lebensreformbewegung.
„Von dem Alltagsmenschen mit seinem Herdeninstinkt ist nur ein abfälliges Urteil zu erwarten, ein solches hat nicht mehr Wert, wie das Urteil eines Blinden über die Farben“
(August Karl Engelhardt 18.03.1898)
Offensichtlich wurden seine Probleme mit der Durchschnittsgesellschaft (Heute: die anonymen, ferngesteuerten Verbrauchenden) unüberwindbar und er setzte die Segel.
„Je weniger ein Mensch in sich hat, je weniger er ist, je hohler er ist, desto mehr muß das Außer-Ihm das In-Ihm ersetzen.“
Nach dieser Erkenntnis, war es für August Karl an der Zeit, die Segel zu setzen.

Ab auf die Insel und Sonne tanken.

Kurz nach der Ankunft auf seiner Trauminsel im pazifischen Ozean war der erste deutsche Hippie Besitzer einer Kokosplantage, wurde Kokosnussjunkie und begann zu philosophieren.
Dabei entstand der Kokovorismus, eine auf der Kraft der Sonne und der ihr am nächsten wachsenden Frucht Kokosnuß, basierende Lebensform.
Der selbsternannte Kokovor Eberhardt war sich sicher, durch Nacktheit + Verzehr von Kokosnüssen in allen Varianten, den Zustand der Unsterblichkeit zu erreichen.

Der Mensch ist, was er isst.

Der erste deutsche Hippie verstarb im Mai 1919 wohl an nahrungsbedingten Mangelerscheinungen in Verbindung mit Malaria. Zuvor hatte er über viele Jahre seinen Kokovorismus gelebt, wobei seine Gedankenwelt zunehmend gewöhnungsbedürftig wurde. „Krude Schwurbelei“ wäre wohl heute der Kommentar zu seiner These: das menschliche Wesen würde sich entsprechend seiner Nahrung verändern.
„Die Mutter, die ihr Kind mit Kuhmilch aufzieht, verkalbt, vervieht das Kind“
(August Karl Engelhardt, August Bethmann-Alsleben)
Ähnliches galt natürlich für Karnivoren (Fleischverschlinger) aller Art.
Der Verzehr von z.B. Schweinefleisch führe zu einer Schweinevergiftung. Schweinefettablagerungen im menschlichen Körper würden zur Verschweinung des Individuums führen. Analog dazu gab es natürlich verfischte, verschafte, vertaubte und wie auch immer fettvergiftete Menschen.
Der Mensch sei durch das vieltausendjährige Schmarotzertum am Vieh geistig und materiell so vertiert, daß er nicht mehr klar denken könne. Ein Affe würde sich schämen, am Euter einer Ziege zu saugen.
Das einzig zur menschlichen Ernährung taugliche Menschenfett war für wahre Kokovoren das Kokosfett.
Menschen selbst wurden aus religiösen Gründen vom Speiseplan ausgeschlossen.
Die Kokospalme sei neben den Menschen die Krone der Schöpfung, ihre menschenkopfähnliche, nah an der Sonne gewachsene Frucht das exclusiv für Menschen geschaffene all-inclusive Lebensmittel.
Von seiner eigenen Religion beseelt, lebte man nackig und zufrieden unter Palmen.
Im Laufe der Zeit wurde es dann zu langweilig. Der „Sonnenorden – Aequatoriale Siedlungsgemeinschaft“ wurde gegründet, um Genossen in die Kolchose zu locken. Einige wenige folgten dem Ruf.
Der Lauf der Zeit dünnte die Gruppe krankheitsbedingt aus. Auch der erste deutsche Hippie erlitt schwere gesundheitliche Rückschläge. Nach seiner mühsamen Genesung steigerte er seinen Aktivismus.
Das „internationale tropische Kolonialreich des Fruktivorismus (Fruchtverschlinger)“ wurde ausgerufen.
Diese Reichsgründung war nicht im Sinne der damals in Deutsch-Guinea Herrschenden, die sich beeilten, dem guten August Karl Engelhardt den Besucherstrom abzuwürgen, indem sie ihn zum Irren erklärten.
Davon unbeeindruckt machte Engelhardt einfach weiter und verabschiedete sich als Touristenmagnet.
Und wenn er nicht gestorben wär, wäre er heute Hardcore-Veganer.
In der australischen Nationalbibliothek findet sich übrigens ein lesenswertes Werk von Engelhardt:
Eine sorgenfreie Zukunft – das neue Evangelium.
Hier gewinnt man einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des überzeugten Kokovoren.

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