Haltbare Suppenwürze selber machen

Aus frischem Gemüse und Kräutern einfache Suppenwürze selber machen.

Suppengemüse sind die Grundlage jeder Suppe. In der warmen Zeit des Jahres sind frische Gemüse und Kräuter auch für Gartenlose relativ leicht erhältlich. Im Winter dagegen schaut es diesbezüglich in so manchem Supermarktregal recht düster und schimmelig aus. Industrieware (Suppenwürfel u. Co) mit fragwürdigen Inhaltsstoffen ist kein vollwertiger Ersatz. Daher empfiehlt es sich, ein wenig Vorratshaltung zu betreiben, indem man Teile seiner Ernte, oder rechtzeitig eingekaufte Lebensmittel kostengünstig und einfach konserviert.

Es gibt kein alternativloses Rezept für Suppenwürze

Möhren, Sellerie, Lauch und Petersilie sollten dabei sein. Der Rest ist Geschmackssache.

Man nehme eine bedarfsgerechte Menge Möhren, Porree, Sellerie, Petersilienwurzel, und Kräuter nach Geschmack. Zum Beispiel: Petersilie, Liebstöckel (Maggikraut), Stangensellerie, Thymian, Majoran usw. Nachdem die Naturalien gewaschen wurden, und vermischt in einem z.B. Nudelsieb kurz abtropfen konnten, werden sie mit einem Messer grob geschnitten / gehackt.

Konservierte Suppenwürze ist erneuerbare Energie

Der lebenswichtige Nährstoffakku für den Winter entsteht natürlich in Handarbeit.

Die gewaschenen, geschnittenen und abgetropften Gemüse und Kräuter werden nun ein weiteres Mal zerkleinert, nicht zermatscht. Hierfür eignen sich verschiedene elektrische Küchenmaschinen. Der gute alte, universell einsetzbare Fleischwolf jedoch bleibt unser bevorzugtes Gerät für diese Zwecke. Er ist robust, einfach zerlegbar, leicht zu reinigen, enthält kein Plastik, braucht keine Stromversorgung und wird nie Sondermüll. Er leistet in der veganen Küche ebenso treue Dienste wie beim Hobbywürstler. Ein echter Fleischwolf geht nicht unter. Im Gegenteil: das bewährte Stück Gusseisen wird bald in vielen Küchen thronen.

Jetzt kommt das Salz in die Suppe

Salz als Gewürz und zugleich natürliches Konservierungsmittel macht die Sache komplett.

Mit etwas Sorgfalt wird die fertige „Gemüsemasse“ gewogen und mit feinem Salz im Verhältnis 1:5 angereichert. Salz und Gemüse sollten sehr gut vermengt sein, damit das Salz seine volle Wirkung entfalten kann. Als geeignetes Werkzeug für diesen entscheidenden Produktionsprozess empfehlen wir körpereigene Hände, sofern sie nicht chemisch behandelt sind. Danach bleibt das Gemenge in seiner offenen Schüssel für ca. 24 h auf einem schattigen Plätzchen unberührt. Zum Schutz vor Insekten kann es mit einem z.B. Geschirrtuch abgedeckt werden.

Abfüllen und „Zubrennen“

Der Trick mit dem Vakuumverschluss.

Für unseren persönlichen Bedarf als Suppenkasper sind gebrauchte 300g Gläser ideal. Sie müssen nicht neu sein. Gut gereinigte und unmittelbar vor dem Abfüllen der Suppenwürze durch kochendes Wasser gezogene, Gläser und Deckel erfüllen ihren Zweck auch mehrfach. Wer Wert auf Fassade legt, entfernt zusätzlich die ursprünglichen Etiketten und ersetzt sie durch selbst gestaltete Aufkleber. Die Gläser werden bis ca. 1 cm unterhalb ihres oberen Randes mit Suppenwürze befüllt. Durch leichten Druck mit dem Löffel wird die Masse etwas verdichtet und überflüssige Luft kann entweichen. Der Vakuumverschluss erfolgt mit hochprozentigem Alkohol: 2-3 Tröpfchen auf die Innenseite des Deckels oder den Inhalt des Glases träufeln, anzünden und brennend zuschrauben. Die Mission war erfolgreich, wenn die Deckel in der Abkühlphase ein kurzes Knackgeräusch von sich geben. Kühl und dunkel gelagert bleibt die Suppenwürze mindestens bis zur nächsten Ernte haltbar. Angebrochene Gläser lagern wir maximal 4 Wochen im Kühlschrank. Mit dem Inhalt eines Glases können ca. 6l Suppe hergestellt werden. Die Menge variert natürlich abhängig vom Geschmacksempfinden der geniessenden Mehrheit. Faustformel: 1 gestrichener Esslöffel pro Liter Suppe.

Wir wünschen gutes Gelingen

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